| Strafe | Dieser Text beschreibt Strafe. Der untere Text beinhaltet die Strafe Beschreibung. Soweit es sich um ein definierbares Objekt handelt, sollte hier eine Strafe Definition vorhanden sein. Sollte eine Definition von Strafe fehlen, kann diese von Ihnen verfaßt werden. Wir sind bestrebt die Beschreibung von Strafe möglichst ausführlich zu halten.
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Strafe ArtikelDie Strafe ist eine Sanktion gegenüber einem bestimmten Verhalten, das in der Regel als Unrecht qualifiziert wird. Der Begriff der Strafe wird insbesondere in dem Bereich der Rechtswissenschaft, jedoch auch in Theologie, Philosophie und Erziehungswissenschaften abgehandelt.
Buch-Tipp: Die Neue Familienkonferenz. Kinder erziehen ohne zu strafen. Ein Buch, das alle Eltern lesen sollten Ich würde dieses Buch (neben einigen anderen wie "In Liebe wachsen" von Carlos Gonzalez oder den Werken von Jesper Juul) allen Eltern am liebsten bereits vor der Geburt ihrer Kinder schenken.
Dieses Buch vermittelt so viel Einsicht in menschliche Grundprinzipien und Ideen eines positiven Miteinanders, dass... | |
Der zentrale Begriff des Strafrechts ist die Strafe. Die Strafe darf ca. durch ein zuständiges Gericht, juristisch: durch den gesetzlichen Richter, verhängt werden.
Eine Strafe kann ca. gegenüber Personen (Täter) verhängt werden, wenn dem Täter, der in dem Prozess als Angeklagter genannt wird, eine tatbestandsmäßige, rechtswidrige und schuldhafte Handlung nachgewiesen werden kann. Der Begriff der Strafe setzt sich somit von der Maßregel der Besserung und Sicherung ab, für die lediglich eine tatbestandsmäßige und rechtswidrige Tat ausreicht.
Das Strafrecht unterscheidet die Strafen nach Haupt- und Nebenstrafen sowie Nebenfolgen.
Buch-Tipp: Kinder lernen aus den Folgen. (6692 397). Wie man sich Schimpfen und Strafen sparen kann. Begeisterung pur! Situation: Familie mit 2 Jungs (3 Jahre und 1,5 Jahre); Mutter voll daheim, Vater macht viel mit den Kindern. Trotz der vielen Aufmerksamkeit und Zuwendung wird das Zusammenleben stets aufreibender. Kinder hören nicht zu, erfüllen kein Flehen, kein Betteln, keine Anweisungen. Mama dachte früher, sie wird das können, hat sich... |
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Als Nebenstrafe gilt die Einziehung (wenn sie keine Sicherungsmaßregel ist), die Bekanntgabe der Verurteilung und das Fahrverbot nach § 44 StGB. Vom Inhalt her ist auch die Aberkennung von Rechten und Fähigkeiten (also Amtsfähigkeit und aktives/passives Wahlrecht nach § 45 Abs. 2 und Abs. 5 StGB) eine Nebenstrafe.
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Die Amtsunfähigkeit und der Verlust des Wahlrechts sind auch Nebenfolgen . Nebenfolge bei Ordnungswidrigkeiten in dem Straßenverkehr ist das Fahrverbot nach § 25 des Straßenverkehrsgesetzes.
Buch-Tipp: Strafrechtliche Sanktionen (Springer Lehrbuch) Gute und kompakte Einführung in die Thematik Das Lehrbuch von Bernd-Dieter Meier betrifft mit den strafrechtlichen Sanktionen ein Gebiet der Strafrechtslehre, welches dem Studierenden während der universitären Ausbildung selten begegnet. In Vorlesungen und Übungen ist es in der Regel vollständig ausgeklammert. Aber es lohnt sich, über den Pflichtfachbereich... |
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Eine Freiheitsstrafe von nicht mehr als zwei Jahren kann zur Bewährung ausgesetzt werden. Ein Straferlass kann auch in dem Wege des Gnadenrechts erfolgen (siehe auch Amnestie). Sieht das Gericht ca. eine außergewöhnlich kleine Schuld, so kann es den Angeklagten verwarnen und die eigentlich verwirkte Geldstrafe vorbehalten. Dadurch kommt es faktisch zu einer Aussetzung der Geldstrafe auf Bewährung (Absehen von Strafe ).
Die Strafzumessung erfolgt anhand der Täterpersönlichkeit, der Umstände der Tat und der Schwere der Schuld - und ist damit ca. hinsichtlich des Strafrahmens an objektiven Merkmalen festzumachen. Die Strafzumessung ist wie das gesamte Strafrecht am Prinzip der Verhältnismäßigkeit zu messen. Dabei stellt die in dem Einzelfall schuldangemessene Strafe die absolute Höchstgrenze dar. Eine Nichtbeachtung der gesetzlichen Vorschriften bei der Strafzumessung kann Revisionsgrund sein.
Außer durch ein Urteil kann auch durch einen Strafbefehl eine Strafe verhängt werden. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erläßt der gesetzliche Richter den Strafbefehl, wenn seine Beurteilung der Schuld- und der Straffrage mit der Auffassung der Staatsanwaltschaft übereinstimmt.
Die Strafgerichtsbarkeit findet in erster Instanz vor den ordentlichen Gerichten (in der Regel vor dem Strafrichter oder dem Schöffengericht des Amtsgerichtes oder vor der großen Strafkammer des Landgerichts) statt. In seltenen Ausnahmen ist erstinstanzlich das Oberlandesgericht zuständig.
Keine Strafen in dem juristischen Sinne sind Geldbußen bzw. Bußgelder.
Ordnungsstrafen werden heute in der Regel als Ordnungsmittel genannt, weil sie nicht die Qualität des Strafrechts erreichen und wie Geldbußen in dem Bereich des Ordnungswidrigkeitenrechts angesiedelt sind. Ordnungsmittel sind die Ordnungshaft und das Ordnungsgeld .
Buch-Tipp: Wen die Götter strafen Reporterin ermittelt Wenn das Ende nicht so plötzlich gekommen wäre, hätte ich 5 Sterne gegeben. Eine Journalistin berichtet über den Tod eines wohltätigen Millionärs und findet heraus, dass seine gesamte Familie innerhalb kürzester Zeit "bei einem Unfall" um's leben kam. An Unfälle glaubt Dana aber nicht und ermittelt alleine. Die Nachforschungen... |
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Buch-Tipp: Wen die Götter strafen. Reporterin ermittelt Wenn das Ende nicht so plötzlich gekommen wäre, hätte ich 5 Sterne gegeben. Eine Journalistin berichtet über den Tod eines wohltätigen Millionärs und findet heraus, dass seine gesamte Familie innerhalb kürzester Zeit "bei einem Unfall" um's leben kam. An Unfälle glaubt Dana aber nicht und ermittelt alleine. Die Nachforschungen... |
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Im Bürgerlichem Recht ist die Vertragsstrafe (so genannte Konventionalstrafe) bekannt. Sie muss jedoch vertraglich vereinbart sein, andernfalls ist sie nichtig. Sie darf nicht unverhältnismäßig hoch sein. Dies gilt jedoch nicht für das Handelsrecht oder das Recht zwischen Kaufleuten (§ 348 HGB).
Innerhalb von Vereinen sind auch so genannte Vereinsstrafen, also Sanktionen gegenüber Vereinsmitgliedern möglich. Zivilrechtlich sind solche Strafen auf die Ordnungsgewalt der Vereinssatzung zurückzuführen. Insofern ist eine Schiedsgerichtsbarkeit innerhalb der Vereine begründet, wenn diese es vorsehen. Die Satzung muss sich aber an der Sittenwidrigkeit messen.
Buch-Tipp: Über Verbrechen und Strafen. Um ausführliche Informationen zum Buch " Über Verbrechen und Strafen. " zu bekommen klicken Sie bitte auf den Hyperlink oberhalb von diesem Text. Sie werden zum entsprechenden Buch auf der Händlerseite weiter geleitet. |
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Auch die Strafgelder der Europäischen Kommission sind als Ordnungsgelder keine Strafen.
Buch-Tipp: Überwachen und Strafen. Die Geburt des Gefängnisses Die disziplinierte Gesellschaft Viele Schüler haben es schon stets gewusst: Schule und Gefängnis haben einiges gemeinsam. Michel Foucault beschreibt in seinem Buch "Überwachen und Strafen" die Entwicklung des juristischen Strafsystems von der öffentlichen Anwendung von Martern -häufig bis zu dem Tod- hin zum, den Augen der Öffentlichkeit verborgenem,... |
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Reparationen sind völkerrechtlich als Schadensersatzzahlungen zu leisten. Die Repression von Staaten durch Reparationen, die den Schaden übersteigen, ist völkerrechtswidrig. Reaktionen auf völkerrechtliches Unrecht werden Repressalie genannt.
Der Versuch, ein Völkerstrafrecht zu etablieren, begann nach 1945 mit den [[Nürnberger Prozesse}}n und wird gegenwärtig (2004) in den Haag zur Ahndung von (u.a.) "Völkermord" während der postjugoslawischen Bürgerkriege fort gesetzt.
Buch-Tipp: Überwachen und Strafen. Die Geburt des Gefängnisses. Die disziplinierte Gesellschaft Viele Schüler haben es schon stets gewusst: Schule und Gefängnis haben einiges gemeinsam. Michel Foucault beschreibt in seinem Buch "Überwachen und Strafen" die Entwicklung des juristischen Strafsystems von der öffentlichen Anwendung von Martern -häufig bis zu dem Tod- hin zum, den Augen der Öffentlichkeit verborgenem,... |
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Das Verwaltungsrecht sieht zahlreiche Repressionsmittel vor. Dies sind in der Regel so genannte Zwangsmittel , wie Zwangsgeld, Ordnungsgeld , Geldbußen, Ersatzvornahme etc. pp. Diese Zwangsmittel sind keine Strafen in dem juristischen Sinnnnnnnn
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Adam, Eva und die Schlange wurden bereits bestraft (vgl. Genesis).
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Auch in der Erziehung von Menschen spielt Strafe bzw. Sanktion eine Rolle. Wenn gleich in der modernen Pädagogik versucht wird über positive Förderung den gewünschten Erfolg zu erzielen, kommt man weder in der familiären Erziehung, noch in der proffessionellen an temporärer Sanktionierung nicht vorbei. <!- ist ca. ein Anfang, damit ich weiter schreibe -->
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- § 43a StGB (http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/stgb/__43a.html)
- § 44 StGB (http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/stgb/__44.html)
- § 45 StGB (http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/stgb/__45.html)
- Art. 102 GG (http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/gg/art_102.html)
- JGG (http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/jgg/index.html)
- § 25 StVG (http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/stvg/__25.html)
- § 348 HGB (http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/hgb/__348.html)
- § 2 StVollzG (http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/stvollzg/__2.html)
- [1] (http://www.sgipt.org/forpsy/strafe/psystraf0.htm) - Psychologische Aspekte der Strafe und Probleme des Strafens
Beurteilung: Dieser Artikel stellt ca. die Situation in Deutschland dar. Es fehlen noch allgemeine Definitionen und/oder Informationen zu anderen (deutschsprachigen) Ländern.
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